Pädagogische Schwerpunkte

Leistungen und Übergänge zu weiterführenden Schulen

Die Till-Eulenspiegel-Schule wird den Anforderungen eines modernen und zeitgemäßen Leistungsbegriffes gerecht, in dessen Mittelpunkt die Methodenvielfalt steht. Durch offene sowie gebundene Arbeitsformen, wie z.B. der Freien Arbeit, der Wochenplanarbeit, der projektorientierte Unterricht, des individuellen Förderunterrichtes für alle Kinder und dem lehrerzentrierten Unterricht, ermöglichen wir den Kindern unterschiedlichste Lernsituationen kennen zu lernen. Im Förderunterricht werden leistungsschwache Kinder zusätzlich zum Unterricht gefördert. Auch leistungsstarke Kinder der Jahrgänge 3 und 4 profitieren vom zusätzlichen Forderunterricht. Wir erziehen sie zu flexiblem Lernen, sozialen Wesen und leistungsbereiten Menschen, die regelmäßig erfahren, dass lernen sich lohnt, ohne in Konkurrenz zueinander zu treten. Durch die Methodenvielfalt können LehrerInnen die unterschiedlichen Leistungen von Kindern wahrnehmen, die Leistungen einzelner würdigen, den Kindern Lernwege öffnen und Kinder individuell fördern. Dies sind die Voraussetzungen für ein lebenslanges Lernen und einen reibungslosen Übergang zu weiterführenden Schulen.


Jedes Kind ist auf seiner Stufe kompetent - pädagogische Prozessanalysen statt traditioneller Leistungsmessung.

Das Ziel pädagogischer Arbeit an der Till-Eulenspiegel-Schule ist die individuelle Förderung aller Schüler auf der Basis wissenschaftlich fundierter Diagnostik. Dabei wird täglich der Versuch gemacht, jedes Kind als Persönlichkeit wahrzunehmen und in seiner Individualität zu verstehen, zu begleiten und zu fördern. Schulische (pädagogische) Diagnostik und Förderung findet hauptsächlich integriert in den Unterricht selbst statt, der durch seine offenen Arbeitsweisen in idealer Weise die Voraussetzungen dafür bietet. Eingesetzt werden wissenschaftlich fundierte Diagnoseverfahren (z. B. HSP) und Förderkonzepte (z.B. Förderung der Mengenerfassung mit speziellen Mengenbildern).

Als zentrale professionelle Kompetenz von Lehrkräften wird die gezielte Beobachtung angesehen, auf deren Grundlage pädagogische Einsichten gewonnen werden. Die Entwicklung von von Förderperspektiven wird so optimal ermöglicht. Zentrale Bausteine des Schultages sind Diagnostik und individuelle Förderung. Der Wochenplanunterricht ist dazu besonders geeignet.

Statt schematischem Vorgehen und Fehlerorientierung ist der pädagogische Blick auf die Stärken der SchülerInnen gerichtet. Anknüpfend an vorhandene Fähigkeiten und Potenziale kann nach Ermittlung der Lernausgangslage Förderung so realisiert werden. Ebenso finden die Schüler in Phasen der Freien Arbeit der jahrgangsgemischten Klassen Raum aktiv konstruierend, kooperativ und neigungsorientiert zu lernen ohne durch Zeit- und Leistungsdruck beeinträchtigt zu werden.

Tradierte und punktuelle Leistungsüberprüfung durch Klassenarbeiten und Tests und deren Benotung sagen wenig über die Lernprozesse, deren Voraussetzungen und Bedingungen aus. Anhaltspunkte für die Optimierung der Lernprozesse können auf diesem Weg nicht gewonnen werden. Sie sind als Grundlage zur Förderung nicht dienlich und unter förderdiagnostischen Gesichtspunkten nicht von Bedeutung.

Noten lassen die Einstufung der SchülerInnen im Vergleich zu, eben dieser Vergleich wirkt auf die schwächeren Schüler demotivierend und leistungshemmend. Da die Aussicht auf Erfolg und Anerkennung die entscheidende Leistungsmotivation darstellt, ist dagegen Kernaufgabe pädagogischer Diagnostik durch Analyse und Berücksichtigung des individuellen Lernstandes und des individuellen Lerntyps jedem Kind persönliche Lernerfolge und -fortschritte zu ermöglichen. Leistungserziehung wird erfolgreich durch die bestmögliche Begleitung und Wertschätzung individueller Lernentwicklung. Dies hat konkrete Auswirkungen auf den Unterrichtsalltag an der Till-Eulenspiegel-Schule.

Der Kernuntericht an unserer Schule:

  • Kernunterricht an unserer Schule ist der individuelle Wochenplan. Hier erhalten die Kinder täglich Rückmeldungen über erbrachte Arbeiten und stehen in Lerngesprächen im Austausch mit Lehrern.
  • Förderunterricht findet täglich für alle Kinder mit individuellen Förderplan statt. Hier lernt jedes Kind, dass es Stärken und Schwächen hat und dass Anstrengung sich lohnt.
  • Freie Arbeit ermöglicht den Kindern interessenorientiert zu arbeiten.
  • Die Einbettung der Projektthemen lässt den Kindern Raum eigene Schwerpunkte zu setzen und sich über einen längeren Zeitraum auf ein Thema einzulassen.

Ergebnisse zentraler Lernstandserhebungen VERA

Seit mehreren Jahren werden in den Fächern Deutsch und Mathematik zentral vom Land NRW für alle 3. Schuljahre
Vergleichsarbeiten (VERA) geschrieben. Die gestellten Aufgaben sind den Lehrern vorher nicht bekannt und werden extern ausgewertet.

Das Ziel dieser Lernstandserhebung ist es, den Wissensstand, aber auch das Lernverhalten und die Lernbereitschaft der Kinder zu überprüfen und zu vergleichen. Die Ergebnisse der VERA-Überprüfung werden allen Schulen mitgeteilt.


 

Till-Eulenspiegel-Schule Bonn

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