Schule: Nachrichten und Berichte

BUBBLES.BUBBLES EVERYWHERE - das Tanzprojekt der Delfine

BUBBLES.BUBBLES EVERYWHERE - das Tanzprojekt der Delfine

Schule / 18.01.2015

BUBBLES. BUBBLES EVERYWHERE – das Tanzprojekt der Delfine

Seit Oktober hat sich die Delfinklasse unter der Leitung der Choreographin Rafaele Giovanola (CocoonDance) und des Dramaturgen Rainald Endraß tanzend die Welt unter Wasser erschlossen. Unterstützt wurden sie dabei von den Tänzern Marcelo Omine und Werner Nigg.

Mindestens zwei Mal pro Woche trafen wir uns zunächst in Aula oder Turnhalle. Begonnen wurde jede Probe mit Übungen zur Körperwahrnehmung und mit Warm-Ups, dem sehr beliebten 180-Grad-Tanzen, bei dem die Kinder viel tänzerisches Input erhielten, und das sie zunehmend auch selber übernahmen. Das eigentliche Stück bestand aus verschiedenen Szenen, die unter Wasser spielten, in denen die Kinder zu Steinen, Pflanzen oder allerlei Wassergetier wurden, um zum Schluss aus dem Wasser emporzusteigen und wieder als Kinder fröhlich am Strand mit Taucherbrille und Schwimmreifen zu tanzen. Alle diese Bilder wurden von den Kindern selbst entwickelt. In immer unterschiedlichen Gruppen probierten sie Bewegungen und Abläufe aus und einigten sich dann gemeinsam auf ihre Gruppen-Choreografie. Das Zusammenführen dieser verschiedenen Bilder war dann der letzte Probenschritt.

  

Ab Dezember konnten wir im wunderschönen Theater im Ballsaal proben, der mit seinen blauen Wänden ein fantastischer Ort für unsere Unterwasserwelt war. Zusammen mit der professionellen Scheinwerfertechnik und der Musik wähnten die Kinder sich dort tatsächlich auf dem Meeresgrund und die Proben erhielten noch einmal zusätzlichen Schub.

Zur Generalprobe besuchten uns dann die Känguru- und die Nilpferdklasse. Die beiden Aufführungen am 9. und 10. Januar vor ausverkauftem Haus und donnerndem Applaus waren für alle Tänzer sicherlich der Höhepunkt einer aufregenden Zeit. Und viele fragten am Montag: Wann können wir das noch mal machen?

    

Und das sagen die Kinder:

Das Tanz-Projekt war schön. Zuerst dachte ich, es wäre komisch, aber als der erste Tag kam, dachte ich: Oh, es macht ja Spaß, es ist ja nicht komisch. Also ich fand Rafaele, Rainald, Marcello und Werner sehr nett. Wenn sie uns nicht geholfen hätten, dann hätten wir sicher komische Sachen getanzt. Manchmal war es sehr anstrengend, wenn wir etwas vormachen mussten, aber es hat mir trotzdem immer Spaß gemacht. Ich fand es auch gut, dass wir nicht mit Freunden in einer Gruppe waren, sonst hätten wir die ganze Zeit gequatscht. Als bei der Aufführung dann auf einmal 80 Leute da waren, dachte ich einfach, da wäre kein Publikum und habe mich auf das Tanzen konzentriert, ja, und als es hinterher dunkel wurde, haben alle geklatscht.

Houda, 3. Klasse

Mir hat das Projekt viel Spaß gemacht. Ich habe viel gelernt über die Unterwasserwelt und über das Tanzen. Ich fand schön, dass wir in Gruppen mit vielen verschiedenen Kindern getanzt haben. Rafaele, Rainald, Marcello und Werner waren ganz nett und haben viel mit uns geübt.

Das Steinbild-Rollen, das Kleinbild und das Strandbild, alles hat mir sehr gut gefallen. Und den Marcello fand ich ganz lustig. Tanzen habe ich früher nicht gemocht. Sonst spiele ich lieber Fußball, Fangen oder mit meinen Freunden Ausspionieren, aber das Tanzen hat mir viel Spaß gemacht. Bei den Proben und den Aufführungen habe ich nur auf mich geachtet. Ich habe mich nicht ablenken lassen und wenn ich einen kleinen Fehler gemacht habe, habe ich einfach weitergemacht.

Taycan, 3. Klasse

Ich finde, dass man sich sehr beruhigt, wenn man tanzt, aber es ist auch etwas Spannendes, in Gruppen zu sein ohne seine Freunde und mit Kindern etwas zu machen, mit denen ich sonst nicht spiele. Zu Tanzen ist aber auch anstrengend und manchmal sogar schwer, aber es macht Spaß und ist etwas Neues, denn sonst spiele ich immer nur Fußball. Ich finde es auch sehr schön, wie Rafaele, Marcello und Werner getanzt haben. Rainald hat mir auch sehr geholfen. Das 180-Grad-Tanzen hat mir sehr gefallen. Ich kam zwar meistens nicht richtig mit, trotzdem war es sehr lustig und hat aufgewärmt. Aufgeregt bei den Aufführungen war ich nicht, denn das ist für mich nichts Neues, weil ich im Kinderchor der Oper singe.

Lukas, 2. Klasse

(Daniela Neuenfeld-Zvolsky)

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