Schülerparlament
Wir wollen auf die Interessen und Bedürfnisse der Kinder eingehen und Rahmenbedingungen schaffen, damit die Schule für die Kinder da ist. Die Schule soll Stätte sozialer Begegnungen und gemeinsamer Grunderfahrungen sein.
In diesem Sinne hat sich an unserer Schule das Schülerparlament gegründet. Aus jeder Klasse gibt es zwei Kinder, die Interessen, Probleme und Anliegen der verschiedenen Klassen zur Sprache bringen.
Das Gremium hat die Aufgabe, Lösungen zu finden. Es trifft sich einmal in der Woche. Die Beratungen der Kinder werden von Barbara Schulte-Michels begleitet.
Das Schülerparlament stellt sich vor:
Es sind 16 Kinder im Parlament, aus allen 8 Klassen. An jedem Dienstag treffen wir uns in der dritten Stunde. 2 Erwachsene sind immer
dabei, das sind Rebecca aus der OGS und Uli, das ist unsere Schulleiterin. Uli schreibt immer alles auf, was wir besprechen und entscheiden.
Die Erwachsenen sind die Moderatoren, das heißt, das sind welche, die gucken, dass nicht alle durcheinander reden, und dass jeder drankommt
und ausreden kann. Die Kinder der Klassen wählen sorgfältig 2 zuverlässige Kinder, die über Probleme reden können, die sich gut ausdrücken können.
Jedes Kind kann seine Probleme im Schulparlament besprechen.
Wir wollen Probleme lösen und Kindern helfen, die sich nicht so gut benehmen können. Wir stellen Regeln auf, damit alles gut klappt. An unsere Regeln müssen sich
auch die Erwachsenen halten. Wir wollen, dass alle sich beim Lernen an unserer Schule wohl fühlen, dann kann man viel besser lernen. Wir
wollen auch, dass unsere Schule schön aussieht und es auf den Toiletten sauber ist.
Das sagen die Kinder über das Schulparlament:
"Wir besprechen Sachen, die die Klassen auf Blätter geschrieben haben".
"Wenn es das Schulparlament nicht gäbe, hätten wir sehr viele Probleme."
"Ich finde es interessant, es ist eine große Erfahrung, so viel Verantwortung zu haben."
"Für mich ist es eine Ehre, dabei zu sein. Man kriegt viel von den anderen Kindern der Schule mit."
"Ich finde es gut, dass die Kinder entscheiden können."
"Wir reden von unseren Gefühlen und fragen nach."
"Wir hören alle Meinungen an und sind gerecht."
"Ich fühle mich geehrt, dass die Kinder und Lehrer Vertrauen zu mir haben."
Das können wir gut:
Zuhören, Gesprächsregeln einhalten, geduldig sein, Lösungen finden, Ideen haben, zuverlässig sein, gut reden, mutig sein, beraten, sich trauen, ausreden lassen.
Lina B. Lina W., Alexandra, Winnie, Josefa, Lucia, Robert, Lucie, Leo, Charlien, Emma, Anissa, Frederike, Laura

