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Die Offene Ganztagsgrundschule Till Eulenspiegel in der Bonner Südstadt ist ein Haus für Kinder. Wir arbeiten in jahrgangsübergreifenden Klassen. Freie Arbeit, Wochenplan, das Lernen in Projekten und die Integration förderungsbedürftiger Kinder sind fester Bestandteil unseres Unterrichts.

Aktuell unterstützt der Förderverein die Schule und die OGS bei der Neugestaltung des Schulhofes, der zu einem naturnahen Erlebnisraum umgebaut wird.

Bilder vom Sponsorenlauf 2012 der Till-Eulenspiegel-Schule





Einen kurzen Bericht über den Sponsorenlauf finden Sie auf der Seite Aktuelles

Kinderrechte-Projektwoche 2012 an der Till-Eulenspiegel-Schule



Die kinderfreundliche Stadt der Dinoklasse. Weitere Bilder im Kunstportal!


Das sagen Kinder unserer Schule zur Kinderrechte-Projektwoche:

"Als erstes haben wir besprochen, was Kinderrechte überhaupt sind. Wir haben viel über Kinder in anderen Ländern gesprochen. Wir haben auch ein Plakat zu den Kinderrechten entworfen. Wir haben ein Theaterstück zum Thema Privatsphäre gespielt und viel über arme Kinder gesprochen. Jetzt wissen wir, wie gut es uns hier in Deutschland geht und dass wir Glück haben, dass unsere Eltern die Kinderrechte einhalten. In Kunst haben wir eine Himmelsleiter gebaut und die Kinderrechte dargestellt. Am Montag kam Herr Kelber zu uns und gab uns die Chance, ihm unsere Fragen zu stellen. Wir haben in dieser Projektwoche viel gelernt und Spaß gehabt. Wenn wir erwachsen sind, werden wir darauf achten, dass die Kinderrechte eingehalten werden."

Doro und Ella, Klasse 4



Schatztruhen der Bärenklasse

"Wir hatten das Thema Kinderrechte. Wir haben eine Himmelsleiter mit fast allen Rechten der Kinder gebaut. Wir haben ein Plakat gemacht und die wichtigsten 10 Rechte der Kinder darauf gemalt und dazu geschrieben. Wir haben über Kinder in anderen Ländern gesprochen, die nicht gutes Essen und kein sauberes Trinken bekommen. In manchen Ländern müssen Kinder als Kindersoldaten in den Krieg und für ihr Land kämpfen und ihr Leben dafür einsetzen."

Friedi und Kaspar, Klasse 4



Ulrich Kelber (MdB) während der Fragestunde in der Aula unserer Schule




Schule auf Stelzen

Die Geschichte und Vorgeschichte der Till-Eulenspiegel-Schule. Zum 50. Geburtstag unserer Schule. 1958 - 2008

Nach Gründung der Bundesrepublik wurde Bonn überraschend zur Bundeshauptstadt. Für die Regierungsangestellten, die in großer Anzahl nach Bonn kamen, entstand die erste Siedlung für Bundesbedienstete südlich der Reuterstraße zwischen Venusberg und Bonner Talweg. Wo noch Felder und Obstgärten des Dorfes Kessenich lagen wurde ein völlig neues Straßennetz angelegt. Hier entstand ein völlig neues Wohngebiet mit großzügigen Rasenflächen. Die Reihenhäuser an der Luisenstraße und Renoisstraße stammen von dem bekannten Bonner Architekten Max Taut. Sie stehen heute unter Denkmalschutz. Es fehlte nur noch eine Schule für die vielen Bonner Neubürger. Den dazu ausgeschriebenen Wettbewerb gewann das Architekturbüro Schmidt & van Dorp mit einem für damalige Verhältnisse überaus fortschrittlichen Entwurf: Die Betonkonstruktion ist horizontal gegliedert, statt eines zentralen Aufganges erschließen drei Treppenhäuser das Gebäude. Dadurch gibt es keine dunklen, langen Flure. Außerdem wurde der gesamte Bau auf Stelzen gestellt. Somit wurde nicht nur eine offene Durchsicht, sondern auch eine Pausen- und Regenhalle geschaffen.



Nicht minder avangardistisch der Querflügel für Aula, Verwaltung und Hausmeisterwohnung mit seinem "fliegenden" Dach. Als künstlerisches i-Tüpfelchen wurde das 26 Quadratmeter große abstrakte Mosaik des Malers Hermann Dinz in der Mitte der Fassade angebracht.

Weitere interessante Fakten und Fotos von der Entstehung unserer Schule können Sie aus der Festschrift "Schule auf Stelzen" entnehmen. Sie ist für 2,50 Euro im Sekretariat unserer Schule erhältlich.