Till Eulenspiegel Schule Bonn

Grundschule & Offene Ganztagsschule

Schule

Schule auf Stelzen

Die Geschichte und Vorgeschichte der Till-Eulenspiegel-Schule.

Zum 50. Geburtstag unserer Schule. 1958 - 2008

Nach Gründung der Bundesrepublik wurde Bonn überraschend zur Bundeshauptstadt. Für die Regierungsangestellten, die in großer Anzahl nach Bonn kamen, entstand die erste Siedlung für Bundesbedienstete südlich der Reuterstraße zwischen Venusberg und Bonner Talweg. Wo noch Felder und Obstgärten des Dorfes Kessenich lagen wurde ein völlig neues Straßennetz angelegt. Hier entstand ein völlig neues Wohngebiet mit großzügigen Rasenflächen. Die Reihenhäuser an der Luisenstraße und Renoisstraße stammen von dem bekannten Bonner Architekten Max Taut. Sie stehen heute unter Denkmalschutz. Es fehlte nur noch eine Schule für die vielen Bonner Neubürger. Den dazu ausgeschriebenen Wettbewerb gewann das Architekturbüro Schmidt & van Dorp mit einem für damalige Verhältnisse überaus fortschrittlichen Entwurf: Die Betonkonstruktion ist horizontal gegliedert, statt eines zentralen Aufganges erschließen drei Treppenhäuser das Gebäude. Dadurch gibt es keine dunklen, langen Flure. Außerdem wurde der gesamte Bau auf Stelzen gestellt. Somit wurde nicht nur eine offene Durchsicht, sondern auch eine Pausen- und Regenhalle geschaffen.

Schule auf Stelzen

Nicht minder avangardistisch der Querflügel für Aula, Verwaltung und Hausmeisterwohnung mit seinem "fliegenden" Dach. Als künstlerisches i-Tüpfelchen wurde das 26 Quadratmeter große abstrakte Mosaik des Malers Hermann Dinz in der Mitte der Fassade angebracht.

Weitere interessante Fakten und Fotos von der Entstehung unserer Schule können Sie aus der Festschrift "Schule auf Stelzen" entnehmen. Sie ist für 2,50 Euro im Sekretariat unserer Schule erhältlich.